Yogaferien in Cirali

Cirali, lykische Küste / Türkei - ideal für Yoga-Ferien

28.10. - 4.11.2006

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 Yoga Ferien


"Die ganze Welt ist eine Manifestation der Shakti ... Der Körper ist Shakti. Die Bedürfnisse des Körpers sind die Bedürfnisse der Shakti ... Die Göttliche Mutter ...
hat ihren Wohnsitz im Körper des Menschen ... Die ganze Welt ist ihr Körper.
Die Berge sind ihre Knochen. Die Flüsse sind ihre Adern. Das Meer ist ihre Blase. Sonne und Mond sind ihre Augen. Der Wind ist ihr Atem. Agni ist ihr Mund..."


(Quelle: Swami Sivananda Radha, Kundalini Praxis)


Sowohl die "männliche" als auch die "weibliche" Ursprungsenergie
befinden sich in jedem Mann und in jeder Frau. Die "männliche" Energie - Shiva, Purusha - ist reines, passives Bewusstsein, jenseits von Zeit und Raum, die weibliche Energie - Shakti, Prakriti - ist wählend und aktiv, gibt Raum und Gestalt. Shiva ist der Liebende, Shakti die Geliebte, und die Natur ist das Kind, das aus dieser Verbindung dem Schoss der Göttlichen Mutter - Shakti - entspringt.


Vereinfacht ist Shakti die Energie des Ursprungs, und die verschiedenen
Yoga-Wege sind Möglichkeiten, uns wieder mit dieser Ursprungskraft zu verbinden.


"Die Übung des Yoga gibt ein entscheidendes Gefühl für Mass und Proportion. Auf unseren Körper bezogen, bedeutet dies, dass wicr unser wichtigstes Instrument zu spielen und die grösste Resonanz und Harmonie daraus zu ziehen lernen."

(Yehudi Menuhin, in: Licht auf Yoga)



Das Wort Yoga bedeutet verbinden, z. B. - im Hatha-Yoga - durch den Atem mit Körperbewusstsein und der Achtsamkeit für den gegenwärtigen Augenblick. Es gibt so viele Yogawege und verschiedene Übungsmöglichkeiten, dass jedeR Interessierte das finden kann was stimmig ist. Oder durch die Hingabe und Demut durch rituelle Handlungen an einen Aspekt des Göttlichen - z. B. Krishna - im Bhakti Yoga.


Bei uns im Westen am bekanntesten ist Hatha-Yoga, das sich in erster Linie mit dem Körper befasst. HA heisst Sonne, THA bedeutet Mond, und durch das Üben stellt sich in unserem Körper die Harmonie von Sonne und Mond wieder her: Weiches (Yin) und Festes (Yang) kommen in Einklang, bewusstes Denken verbinden sich mit unterbewusstem Fühlen und oft noch unbewusstem SEIN. Wesentlich ist die Sammlung in den gegenwärtigen Augenblick - indem sich die Gedanken und Gefühle in der Gegenwart - im Körperbewusstsein - einrichten, finden wir ins ein ins JETZT UND HIER, Schnittstelle von Zeit und Raum, Ewigkeit.


Körperlich-seelisches Wohlbefinden.
Yoga richtet sich aus nach dem Gesundsein von Körper, Geist und Seele. In der Regel werden die Yogaübungen sehr langsam und mit Bedacht ausgeführt, man hält in verschiedenen Körperhaltungen inne, ist also mit Leib und Seele in den Übungen dabei, spürt, wie der Atem verschiedene Körperräume ausfüllt und die eine oder andere Drehung oder Dehnung der Wirbelsäule oder anderer Körperregionen unterstützt. Dadurch wächst die Achtsamkeit für den gegenwärtigen Augenblick, eine Lebenseinstellung, die oft auch in den Alltag hineinwächst - die die Freude unterstützt, über das was unser Leben ausmacht, anstatt Träumen und Möglichkeiten hinterher zu jagen, die oft schon längst vergangen sind oder nur in unserer Phantasie existieren ... In den verschiedenen Yogahaltungen wird die Wirbelsäule gestreckt, gewendet, gebeugt und gedreht, wodurch eine sehr wohltuende Wirkung auf die Nervenbahnen entsteht und eventuellen Abnutzungserscheinungen der Gelenke vorgebeugt werden kann, weil die Grundflexibilität erhalten bleibt oder neu aufgebaut wird. Die Organe werden mit Blut und Sauerstoff versorgt, Schlacken werden abtransportiert, und es entsteht wieder Raum für frische Lebenskraft. Yoga lehrt Geduld - wie Wasser, das die Felskanten rundwäscht, verändert sich unser Körper zum Positiven, Zufriedenheit wächst uns selbst und unserem Leben gegenüber, wir werden ausgeglichener und freundlicher uns selbst und anderen gegenüber.


Energie. Die Lebensenergie ist der Rhythmus, der Puls, der die Welt zusammenhält und nährt, zerstört und wieder neu erschafft, durch "fette und durch magere Zeiten" - sowohl im individuellen als auch im kollektiven Zusammenhang. Diese Lebensenergie wird in unterschiedlichen Kulturen mit ganz unterschiedlichen Namen belegt - das Chi der Chinesen, das Ki der Japaner, das Bioplasma der Russen und das Prana der Inder - sie meinen alle dasselbe: die Energie, die unser Herz schlagen lässt und in die wir zurükkehren, wenn der physische Körper von uns abfällt.
 

Kurs mit Christine Ranzinger Hatha-Yoga Luna Yoga Thai Massage Yoga Ferien in Cirali Olympos Türkei Yoga Urlaub am Strand

Christine Ranzinger

seit 1985 Yoga-lehrende
 für traditionelles Hatha-Yoga

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